Enari Datenbank

Inhalte werden geladen...

Public example repository

Veyrathi - Syntax

- Grundreihenfolge: SVO (Subjekt-Verb-Objekt).

Veyrathi - Syntax

Satztypologisches Profil

  • Grundreihenfolge: SVO (Subjekt-Verb-Objekt).
  • Kopfinalität: niedrig; Relationen werden über lineare Marker und Partikeln ausgedrückt.
  • Grammatische Rollen werden primär über Position und Partikeln markiert, nicht über Kasus.

Grundwortstellung

Aussagesatz

  • Muster: Subjekt + Verb + Objekt/Ergänzung
  • Nu veyra. = Ich spreche.
  • Se seyra ar thalor. = Die Person sieht die Versammlung.

Verbalkomplex und Objektstellung

  • Grundschema: Subjekt + Verbalkomplex + Objektpronomen + Vollnomen + Adjunkte
  • Objektpronomen stehen direkt hinter dem Verbalkomplex:
  • Nor seyra ser. = Der Enor sieht sich selbst.
  • Nu kela nel ar kethar. = Ich treffe die Enel auf dem Markt.
  • Freie Nominalobjekte folgen dem Verb; Orts- und Zeitangaben stehen danach oder rahmen den Satz links.

Abweichungen

  • Topik/Fokus kann ein Satzglied an den Anfang ziehen.
  • Ohne prosodische Markierung bleibt SVO die neutrale Lesart.

Nominalphrase

Struktur

  • Muster: (Artikel/Demonstrativ) + Nomen + Adjektiv
  • ar nor draz = der starke Enor
  • or thalor zeya = jene neue Versammlung

Artikel und Demonstrativa in der Syntax

  • ar kann als bestimmter Artikel (DEF) oder als nahes Demonstrativ genutzt werden.
  • or markiert deiktische Distanz (fern).
  • Die Funktion wird aus Kontext und Informationsstruktur erschlossen.

Nullartikel und schwache Referenz

  • Der Nullartikel ist im Alltag häufig bei stofflichen, generischen oder schwach individuierten Referenten.
  • Er ist auch bei routinisierten Objektrollen und nicht kontrastierten Innenraum-/Gebrauchsnomen üblich:
  • Nu kira pethan. = Ich koche Nahrung.
  • Se fira palun. = Die Person reinigt das Zimmer.
  • ar und en treten bevorzugt bei deiktisch, diskursiv oder kontrastiv verankerten Referenten auf:
  • Tha peta sulen ar kethar. = Die Enath kauft Früchte auf dem Markt.
  • Nu yema ar merin. = Ich sitze auf dem Stuhl.

Quantoren und Numeralia

  • Attributive Quantoren und Numeralia folgen dem Nomen.
  • pethan vuni = mehrere Nahrungsteile / Nahrung in mehreren Teilen
  • Freie Quantoren und Numeralia können auch ohne Bezugsnomen stehen (na, ve, miri, sari).

Lokale Nominalphrasen

  • Veyrathi nutzt alltäglich oft keine eigenen Adpositionen für einfache Ortsrelationen.
  • Die lokale Lesart entsteht durch Verbsemantik und Weltwissen:
  • Nu yema ar merin. = Ich sitze auf dem Stuhl.
  • Se tura ar talem. = Die Person steht im Hof.
  • Nor pala lanen ar tavar. = Der Enor legt den Teller auf den Tisch.
  • Feine Richtungsunterschiede werden eher über Bewegungsverben und Präfixe als über Präpositionen ausgedrückt.

Prädikation ohne Kopula

  • Adjektivische und nominale Prädikate stehen i. d. R. ohne separates Kopulaverb.
  • Se'ren thalor zeya. = Deren Rat ist neu.
  • Ar nor is draz. = Der Enor ist sehr stark.
  • Diese Nullstrategie ist der Default für affirmative, zeitlich unmarkierte Präsensaussagen.

Markierte Prädikation mit fera

  • Sobald Negation, Tempus, Aspekt oder Irrealis sichtbar markiert werden, übernimmt fera den finiten Verbalslot.
  • Muster: Subjekt + Verbalkomplex fera + Prädikativ
  • Ar toren no fera torim. = Die Tür ist nicht offen.
  • Ar toren feran torim. = Die Tür war offen.
  • Ar thalor ferara zeya. = Die Versammlung wird neu sein.
  • Ar toren kei fera torim. = Die Tür wäre offen.
  • Im unmarkierten Präsens ist fera möglich, wirkt aber expliziter und meist kontrastiv.

Negation

  • Negationspartikel no steht am linken Rand des Verbalkomplexes.
  • Muster: Subjekt + no + Verbalkomplex
  • Nu no veyra. = Ich spreche nicht.
  • Nu no sa veyra. = Ich spreche gerade nicht.
  • In Imperativen: No veyra! = Sprich nicht!

Gloss: NEG

Fragesätze

Polarfrage

  • Intonation oder satzfinale Fragepartikel ka
  • Muster: Aussagesatz + ka?
  • Nu tala ka? = Gehe ich?
  • Se seyra ka? = Sieht die Person?

Fragepartikel

  • ka ist satzfinal und verändert nicht die Grundwortstellung.
  • ka kombiniert mit allen Tempora/Aspekten.

Inhaltsfrage

  • Inhaltsfragen nutzen ein Interrogativ im linken Fokusfeld; ka bleibt dann normalerweise aus.
  • Subjektfragen behalten sonst die normale Satzform.
  • Bei Nicht-Subjektfragen wird das Interrogativ vorangestellt und im Satzinneren bleibt eine Lücke.
  • In-Situ-Fragen sind auf Echo- und Rückfragen beschränkt.
FormFunktion
sherwer
shelwas
shelorwelcher/welche/welches
shemwo
shenwann
shevawarum
sheriwie
shemiwie viel / wie viele
  • Sher veyra? = Wer spricht?
  • Shel nu kera? = Was nehme ich?
  • Shem se tura? = Wo steht die Person?
  • Shemi pethan nu kera? = Wie viel Nahrung nehme ich?

Gloss: Q

Dialogpartikeln im Turn

  • Dialogpartikeln stehen ausserhalb des Verbalkomplexes und sind prosodisch locker angebunden.
  • Sie erscheinen bevorzugt satzinitial, nach einem linken Topik oder als eigenständiger Kurzzug.
  • Im Regelfall werden höchstens zwei kombiniert: zuerst Turn-/Aufmerksamkeitssteürung, dann Haltung.
  • Bereits bestehende Kurzformen wie vel, dari und shoi sind dialogisch voll produktiv; dazu kommt ein kleiner eigener Partikelsatz.
FormFunktionTypische Wirkung
saeZögern, Suchbewegunghält den Zug und markiert Selbstreparatur
thalAufmerksamkeitslenkungruft auf, warnt, leitet Vokativ ein
maveHalt/Verzögerungstoppt Anschluss oder fordert kurzes Innehalten
zhaiHerausforderung/Zweifelskeptische Rückfrage, Widerstand, Unglauben
velBestätigung/AlignmentVerstehen, Ja, gut, schon gut
dariGegenzugKorrektur, Widerspruch, Umschlag
shoiAlternativzugVorschlag, Ausweichen, andere Option
  • Sae, nu... nu no veyra. = Äh, ich... ich spreche nicht.
  • Thal, saren, no tala. = Hör, Vertraute/r, geh nicht.
  • Mave. Nu myra. = Warte. Ich weiss.
  • Zhai. Ar kevar zeya ka? = Wirklich? Ist der Vertrag neu?

Aspekt- und Modalpartikeln im Satz

  • Aspekt- und Modalpartikeln stehen im Verbalkomplex vor dem Vollverb.
  • Fester Slot: Subjekt + (NEG) + (KEI/PROG/RES) + Verb
  • Nu sa veyra. = Ich bin am Sprechen. (PROG)
  • Nu han veyran. = Ich habe gesprochen. (RES)
  • Nu kei veyra, se veyra. = Wenn ich sprechen würde, spricht die andere Person. (COND)

Hinweis: kei ist kein linker Satzkonnektor wie dun, sondern eine klauselinterne Irrealispartikel. Bei Kombinationen hat no direkte Skopusnähe zum Verbalkomplex.

Adverbiale Stellung

  • Defaultschema: (DISKURS) (ZEITRAHMEN) Subjekt (FREQUENZ) Verbalkomplex Objekt (ART/WEISE) (ORT) (ZEITPUNKT)
  • Diskursadverbien wie dari, vasi und shoi stehen bevorzugt satzinitial oder nach dem ersten Konstitünten.
  • Freqünzadverbien wie navai, lenai, vesar und nover stehen bevorzugt zwischen Subjekt und Verbalkomplex.
  • Art-und-Weise-Adverbien wie kovan, lorai, narai, velan, sular und derai stehen bevorzugt nach Objekt oder am Satzende.
  • Lokale und zeitpunktbezogene Adverbien wie varai, kethai, murai, senai, enavai und oravai stehen satzfinal oder als linke Rahmenangabe.
  • Gradpartikeln bei Adjektiven (is, len) gehören nicht in die freie Adverbreihe, sondern direkt vor das Adjektiv.
  • Senai nu navai veyra velan. = Heute spreche ich oft deutlich.
  • Dari nu no veyra. = Jedoch spreche ich nicht.
  • Nu veyra narai varai. = Ich spreche ruhig zuhause.

Valenz und Komplementation

  • Die häufigsten Verben folgen einigen stabilen Grundmustern.
  • S-V: Bewegung, Haltung und Zustandsverben
  • Nu tala. / Se tura ar talem.
  • S-V-O: transitive Alltags- und Wahrnehmungsverben
  • Nu kela nel. / Se seyra ar thalor.
  • S-V-O-Lok: Platzierungsverben mit Objekt und Ziel-/Lageangabe
  • Nor pala lanen ar tavar.
  • S-V-REC-THEME: Transferverben mit Empfänger vor Thema, besonders wenn der Empfänger ein Pronomen ist
  • Nu nava nel pethan.
  • S-V-dei-Satz: Sprech-, Wissens- und Erklärungsverben mit Inhaltssatz
  • Nor myra dei se tala.
  • S-V-para-Satz: intentionale oder zweckgerichtete Einbettung
  • Nu teva para se vura.

Konnektoren (Übersicht)

Koordinierende Konnektoren

FormFunktionGloss
vaundCOORD
shooderOR
daraber/jedochADV
vasdaher/deshalbCONS

Subordinierende Marker

FormFunktionGloss
deidass (Inhaltssatz)COMP
dunwenn/falls (realis)COND.R
keiwenn (irrealis/hypothetisch, vor Verb)COND.I
vathweilCAUS
paradamit/um zuPURP
mirawährendTEMP.SIM
enabevorTEMP.ANT
orannachdemTEMP.POST
toraobwohlCONC
yaRelativmarkerREL

Hinweis: Alle Marker dieser Reihe sind linke Randmarker ausser kei; kei bleibt klauselintern im präverbalen Slot.

Koordination

  • Grundmuster: Klausel + Konnektor + Klausel
  • Nu veyra va se sova. = Ich spreche und die Person hört.
  • Nu veyra dar se no sova. = Ich spreche, aber die Person hört nicht.
  • Nu veyra sho nu seyra. = Ich spreche oder ich sehe.

Nebensatzsystem

Allgemeine Stellungsregeln

  • Nebensätze behalten i. d. R. die normale SVO-Reihenfolge.
  • Linke-Rand-Konnektoren (dei, dun, vath, para, mira, ena, oran, tora, ya) stehen am linken Rand des Nebensatzes.
  • kei ist Sonderfall und bleibt im Irrealis direkt vor dem Verb, also nach dem Subjekt.
  • Nebensatz vor dem Hauptsatz: durch Komma getrennt.
  • Nebensatz nach dem Hauptsatz: ebenfalls kommafähig, v. a. bei langen Sätzen.

Inhaltssätze (dei)

  • Muster: Matrixverb + dei + Nebensatz
  • Nu veyra dei se tala. = Ich sage, dass die Person geht.
  • Nor myra dei ar thalor zeya. = Der Enor weiss, dass die Versammlung neu ist.

Konditionalsätze

  • Realis: dun + regularer Verbalsatz
  • Dun se tala, nu veyra. = Wenn die Person geht, spreche ich.
  • Irrealis/Hypothetisch: Subjekt + kei + Verb im Konditionalsatz
  • Se kei tala, nu veyrara. = Wenn die Person gehen würde, würde ich sprechen.
  • dun und kei werden nicht kombiniert; die Irrealislesart wird allein über kei markiert.

Kausale und finale Nebensätze

  • vath (weil):
  • Nu veyra vath se no sova. = Ich spreche, weil die Person nicht hört.
  • para (damit/um zu):
  • Nu veyra para se myra. = Ich spreche, damit die Person weiss.

Temporalsätze

  • Gleichzeitigkeit mit mira:
  • Mira se tala, nu sa veyra. = Während die Person geht, spreche ich gerade.
  • Vorzeitigkeit mit oran:
  • Oran se veyran, nu tala. = Nachdem die Person gesprochen hat, gehe ich.
  • Nachzeitigkeit mit ena:
  • Ena nu tala, nu veyra. = Bevor ich gehe, spreche ich.

Konzessivsätze (tora)

  • Tora se no sova, nu veyra. = Obwohl die Person nicht hört, spreche ich.

Relativsätze (ya)

  • Muster: [Antezedens] + ya + Nebensatz
  • Standardstrategie ist die Lücke an der Stelle des Antezedens im Nebensatz.
  • Ar veyror ya veyra zeya. = Der Sprecher, der spricht, ist neu/jung.
  • Ar thalor ya nu seyra draz. = Die Versammlung, die ich sehe, ist stark.
  • Possessorrelationen nutzen bevorzugt ein resumptives Possessivpronomen:
  • Ar nor ya se'ren thalor zeya draz. = Der Enor, dessen Rat neu ist, ist stark.
  • Oblique Rollen wie Ort oder Instrument nutzen häufig eine volle resumptive NP an der normalen Adjunktstelle:
  • Ar kethar ya nu kela nel ar kethar daren. = Der Markt, wo ich die Enel treffe, ist gross.
  • Ar kerun ya nu kima pethan ar kerun zorin. = Das Messer, mit dem ich Nahrung schneide, ist gut.
  • Reine Gap-relativsätze bleiben für Subjekt und direktes Objekt die unmarkierte Standardstrategie.

Informationsstruktur

  • Fokus durch Voranstellung oder prosodische Hervorhebung.
  • Topik links, Kommentar rechts (Default-Interpretation).
  • Deiktische Wahl (ar vs. or) stützt Diskurssteürung.
  • Nebensätze in Voranstellung tragen oft Topik- oder Rahmenfunktion.

Prosodische Defaults

  • Im neutralen Aussagesatz trägt die letzte volle lexikalische Einheit der Intonationsphrase den Hauptdruck.
  • Bei Svo-sätzen liegt der prosodische Gipfel deshalb oft auf Objekt, Prädikativ oder Satzadverbial, nicht automatisch auf dem Verb.
  • Linke Topiks und Rahmenangaben bleiben prosodisch leichter, solange kein Kontrast signalisiert wird.
  • Nu veyra velan. = neutraler Hauptdruck auf velan.
  • Ar toren torim. = neutraler Hauptdruck auf torim.

Kontrast, Korrektur und Rückfrage

  • Vorangestellter Fokus trägt den stärksten Druck; der restliche Satz wird prosodisch komprimierter gelesen.
  • Korrekturen setzen meist zwei Druckzentren: Fokus und Gegenfokus, oft mit no als explizitem Widerspruchsmarker.
  • Echo- und Rückfragen können das fragliche Satzglied in situ belassen; die Fragespur liegt dann primär in der Prosodie.
  • Velan nu veyra. = Kontrastfokus auf velan: Deutlich spreche ich.
  • Nel nu kela, no nor. = Korrekturfokus auf nel und nor: Die Enel treffe ich, nicht den Enor.
  • Nu kera shel? = Echofrage mit prosodischem Fokus auf shel.

Performative und rituale Rede

  • In feierlicher, rechtlicher oder ritualisierter Rede werden Intonationsphrasen langsamer und gleichmässiger gebaut.
  • Mehrere Inhaltswörter können dann regelmässige Nebendrucke tragen; Kontrast wird seltener nur prosodisch, sondern zusätzlich syntaktisch markiert.
  • Das Zeichen | dient in Beschreibungen nur zur Phrasierungsanzeige, nicht zur Standardorthographie.
  • Ar thalor | ferara zeya. = ritualisierte Zweitakt-Phrasierung.

Anrede und Vokativ

  • Vokative stehen bevorzugt am linken oder rechten Satzrand und zählen nicht zum Kern der Satzwortstellung.
  • Der unmarkierte Vokativ ist die nackte Namens-, Titel- oder Rollenform: Theror, ..., Saren, ....
  • Für dringliche, warnende oder emotional aufgeladene Anrede steht oft thal vor dem Vokativ.
  • Formelle Anrede nutzt Titel allein oder Titel + Name; nahe Anrede nutzt eher saren, kollektive Anrede senar.
  • Wenn Rang, Geschlecht oder Nähe unklar bleiben sollen, ist die neutrale Personenreferenz se im Satzinneren weiterhin die sicherste Form.
  • Theror, ar kevar no fera zorin. = Richter/in, der Vertrag ist nicht richtig.
  • Thal, senar, nu veyra. = Hört, alle zusammen, ich spreche.
  • Saren, nu reshir. = Vertraute/r, es tut mir leid.

Fragmentrede und Reparatur

  • In schneller Interaktion sind fragmentarische Züge voll grammatisch, solange der fehlende Satzrest aus dem Kontext rekonstruierbar ist.
  • Als Fragment können Partikeln, Nomen, Adjektive, Adverbien, Numeralia oder lokale NPs allein stehen.
  • Positive oder anschlussfähige Minimalantworten nutzen oft vel; negative Minimalantworten können bloss no sein.
  • Selbstreparatur beginnt häufig mit sae, dari oder einem wiederholten Konstitüntenanfang.
  • In literarischer Transkription markiert ... ein Auslaufen oder Suchen; -- markiert harten Abbruch oder Unterbrechung.
  • A: Se tala ka? B: No. = Geht die Person? Nein.
  • A: Sher vura? B: Seror. = Wer reist? Die Gesandtschaft.
  • A: Se tura shem? B: Ar kethar. = Wo steht die Person? Auf dem Markt.
  • Sae, nu... nu pora ar kevar. = Äh, ich... ich erinnere den Vertrag.

Syntax-Gloss-Konventionen (Auszug)

  • DEF = bestimmter Artikel
  • NEUT = neutrales Pronomen
  • NEG = Negation
  • Q = Fragepartikel
  • PROG = Verlaufsaspekt
  • RES = Resultativ
  • COORD = koordinierender Konnektor
  • COMP = Komplementierer
  • REL = Relativmarker
  • CAUS = Kausalmarker
  • PURP = Finalmarker
  • TEMP.SIM, TEMP.ANT, TEMP.POST = temporale Relationen
  • COND.R, COND.I = Realis-/Irrealis-Konditional
  • CONC = Konzessivmarker
  • COP = Stützverb der markierten Prädikation
  • WH = Interrogativform
  • VOC = Vokativ
  • HES = Zögerpartikel
  • ATTN = Aufmerksamkeitslenkung
  • HOLD = Haltpartikel
  • CHAL = Challenge-/Zweifelspartikel
  • FRAG = Fragmentzug

In diesem Abschnitt

Veyrathi - Übersicht

ÜbersichtÜbersichtZweck: Lingua franca der meisten Nationen in Enari.DokumentVeyrathi - SchriftsystemDieser Entwurf beschreibt eine erste kanonische Veyrathi-Blockschrift . Sie ist als featurale Alphabetschrift mit Silbenblöcken gedacht: Die einzelnen Zeiche...DokumentVeyrathi - Phonologie- Kernvokale: a e i o uDokumentVeyrathi - Morphologie- Stark regelmässig, mit wenig Ausnahmeformen.DokumentVeyrathi - Syntax- Grundreihenfolge: SVO (Subjekt-Verb-Objekt).DokumentVeyrathi - Semantik und Pragmatik- Das eigene Geschlecht wird im Pronomen explizit mitgeführt (nu/nel/nor/tha/is).DokumentVeyrathi - Lexikon- Verben stehen im Lexikon im Infinitiv auf -a .DokumentVeyrathisches Zahlsystem (V1.1)Diese Notiz beschreibt das Zahlsystem der Veyrathi-Sprache als Leitkultur-Standard: eine kulturelle Quinar-Schicht (Denken in 5/25-Bündeln) plus eine dezimal...DokumentVeyrathi - BeispieleHinweis: Die IPA-Zeilen geben die breite Lehr- und Standardaussprache mit Wortakzent wieder; alltagssprachliche Allophone (z. B. th - [t̪]/[t] ) werden hier...DokumentAvar-JanathDie Namen Avar , Eran , Veth , Syra , Thaal , Ilyr werden als proto-veyrathische Eigennamen behandelt.DokumentVeyrathi - ZusammenfassungVeyrathi ist die wichtigste Verkehrssprache der Welt Enari. Sie dient als lingua franca über mehrere Nationen hinweg und wirkt im aktuellen Entwurf wie eine...DokumentVeyrathi - KlangkanonDieser Klangkanon legt fest, wie neue veyrathische Wörter klingen sollen. Er dient nicht als rein phonetische Beschreibung, sondern als praktische Bauanleitu...DokumentVeyrathi - WurzelregisterDieses Register sammelt die derzeit wichtigsten produktiven Wurzeln des Veyrathi. Es ist kein Volllexikon, sondern ein Steürdokument für künftige Wortbildung...DokumentVeyrathi - Grammatik-AuditDieses Dokument hält den Stand des Grammatik-Audits nach dem Systemabgleich von Morphologie, Syntax, Pragmatik, Lexikon und Beispielen fest. Der Fokus liegt...DokumentVeyrathi - Enu-Abschnitt mit saithanischen FachbegriffenDiese Datei ist eine freie Fachübersetzung des zuletzt ausgearbeiteten Enu-Abschnitts ins Veyrathi. Der Satzbau und die Alltagsgrammatik bleiben veyrathisch,...DokumentVeyrathi - Enu-Abschnitt einfach mit Saithan-GlossenDiese Datei bietet eine leichte Laienfassung des Enu-Abschnitts in Veyrathi. Der Fliesstext nutzt möglichst einfache oder bereits bekannte Veyrathi-Begriffe....DokumentVeyrathi - NamensregisterDiese Datei sammelt ein arbeitsfähiges veyrathisches Namenssystem für:DokumentVeyrathi - OrtsnamenDiese Datei legt ein produktives System für veyrathische Ortsnamen fest. Sie soll:DokumentVeyrathi - KinderhausnamenDieses Modul legt ein produktives System für Namen von janakor fest, also Kinderhäusern bzw. Aufzuchthäusern, in denen junge Enari von jankap-kylar bis ishar...DokumentVeyrathi - Astronomie und RaumfahrtterminologieDiese Datei sammelt standardnahe Veyrathi-Formen für Astronomie, Planetologie und Raumfahrt im Enari-Projekt. Der Schwerpunkt liegt auf Begriffen, die in Kar...DokumentVeyrathi - Namens- und Stilblatt des Iyath-SystemsDiese Datei standardisiert die Eigennamen des Iyath-Systems für Karten, Weltenbauprosa, In-Universe-Wikiartikel und sprachnahe Fachtexte. Sie verbindet drei...DokumentVeyrathi - Register und Gebrauch der SystemnamenDiese Datei beschreibt die In-Universe-Gebrauchskonventionen für die Namen des Iyath-Systems. Sie legt fest, wie dieselben Himmelskörper in verschiedenen ins...DokumentVeyrathi - Pflanzenregister NaarsDieses Modul sammelt einen grossen veyrathischen Pflanzenwortschatz für Naar . Es verbindet alltagsnahe Familien- und Artnamen mit der saithanischen botanisc...DokumentVeyrathi - Faunaregister NaarsDieses Modul sammelt den veyrathischen Tierwortschatz für Naar . Es führt alltagsnahe Tiernamen, typische Namensbausteine und konkrete Beispielarten für Küst...