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Veyrathi - Ortsnamen

Diese Datei legt ein produktives System für veyrathische Ortsnamen fest. Sie soll:

Veyrathi - Ortsnamen

Zweck

Diese Datei legt ein produktives System für veyrathische Ortsnamen fest. Sie soll:

  • Landschafts- und Gewässernamen systematisieren
  • Siedlungs- und Infrastrukturnamen plausibel machen
  • historische Tiefenschichten aus Ur-Veyatisch und Alt-Veyata nutzbar machen
  • westliche bzw. veytharisch beeinflusste Varianten vorhersagbar machen

Ausgangslage

Für Toponymie ist bereits genug Material vorhanden:

  • rechte Köpfigkeit in der Komposition
  • ein stabiles Lautprofil für neue Lexeme
  • viele Orts- und Landschaftswurzeln
  • historische Vorstufen für ältere Namensschichten
  • westliche Lautentsprechungen für Kontakt- und Grenzformen

Toponyme müssen deshalb nicht frei erfunden werden, sondern können systematisch aus dem bestehenden Wortschatz gebaut werden.

Grundprinzipien

1. Rechtsköpfigkeit

Wie im allgemeinen Lexikon ist das letzte Glied der Kern:

  • Norel-talen = Stadt am Fluss
  • Meral-vilar = Bergdorf
  • Feyan-verun = Seehafen

2. Drei Hauptschichten

Ortsnamen kommen meist aus drei Schichten:

  • Erbtoponyme: alte, oft einsilbige oder zweisilbige Namen, die direkt aus Landschaftswörtern oder uralten Wurzeln stammen Beispiele: Meral, Senel, Verun
  • beschreibende Komposita: transparente, moderne Namen nach Ortstyp, Funktion oder Lage Beispiele: Kethar-talen, Norel-miral, Ravath-vilar
  • historische oder mythische Namen: ältere, weniger transparente Namen mit ur-veyatischer oder alt-veyatischer Tiefe oder mit Bezug auf Mythos und Ratsgeschichte Beispiele: Avar-talen, Syra-norel, Thalar-karen

3. Ortsnamen sind semantisch klarer als Personennamen

Veyrathi bevorzugt in Ortsnamen hohe Lesbarkeit:

  • Lage
  • Funktion
  • Landschaft
  • Route
  • institutionelle Rolle

Und weniger:

  • reine Dynastielogik
  • blösse Patronyme
  • undurchsichtige Lautornamente

4. Alte Formen dürfen härter sein

Im Alltagslexikon glattet Veyrathi stark. In Toponymen dürfen ältere Reste länger erhalten bleiben:

  • -ar, -un, -el, -en bleiben gut in alten Ortsnamen
  • alte Diphthonge oder schwerere Wortränder können fossilisiert bleiben
  • dies gilt besonders für Flüsse, Küsten, Berge, Häfen und alte Ratsorte

Produktive Toponymk?pfe

Mit den folgenden Reihen liegt Veyrathi nun bei gut dreissig plausiblen Ortsköpfen. Im Alltag sind davon etwa 14 bis 16 hochproduktiv; die restlichen Köpfe sind regional, institutionell oder fachlich spezialisiert. Das entspricht recht gut dem, was auch reale Sprachen zwischen Kerninventar und Ausbauinventar zeigen.

Landschaft und Natur

KopfBedeutungTypischer Gebrauch
norelFlussHydronyme, Flussarme, Stromorte
lavinStrömung, Wasserlaufalte Wasserarme, Feuchtzonen, poetische oder archaische Hydronyme
feyanMeerKüstenräume, offene See, maritime Zonen
meralBergBerge, Höhen, Gebirgskerne
dorenTalTäler, Senken, Binnenlagen
senelWaldWaldgebiete, Forstlandschaften
selunFeldoffene Ebenen, Acker- oder Weideland
norenUferUfersäume, Kaizonen, Fluss- und Küstenränder
selarGrenzeGrenzsäume, Marken, Randlagen
naarHeimatwelt, Ursprungsortgrossräumige Eigenbezeichnungen, Kernlandnamen

Siedlung und Bau

KopfBedeutungTypischer Gebrauch
talenStadtstädtische Siedlungen, Verwaltungsorte
vilarDorfkleinere Siedlungen, alte Ortskerne
lonathWohnortWohnbezirke, Habitate, dauerhaft bewohnte Säume
talemHofInnenhöfe, Campuskerne, umschlossene Siedlungseinheiten
verunHafenmaritime Orte, Umschlag- und Anlegeorte
drunHaus, BaukörperHofkomplexe, Stationen, Kloster- oder Archivhäuser
rimenWerkstattWerkorte, Produktionsquartiere, Reparaturhöfe
garunWachhaus, WachraumPosten, Vorwerke, Grenzwachen, Sicherheitsknoten
orvenArchivRegisterkerne, Archivbezirke, Langzeitspeicherorte
janakorBrutzentrumKinderhäuser, Aufzuchtkomplexe, soziale Herkunftsorte
karenPlatzMärkte, Ratsplätze, offene Zentren
miralBrückeQuerungen, Brückenorte, Übergangsplätze
jerenTorDurchgänge, Passagen, Stadt- und Grenztore
kovathGebäudegrössere Bauensembles, moderne Anlagen

Wege und Verwaltung

KopfBedeutungTypischer Gebrauch
kavarWeg, RouteFernwege, alte Handelswege, benannte Routen
vethorStrassestädtische Trassen, Hauptachsen
murenGrenzeintritt, Passkontrollierte Übergänge, Zoll- und Passorte
thalorRat, VersammlungRatsorte, politische Zentren
ketharMarktMarktstädte, Handelsplätze, Umlaufzentren
vethanGesetzRechtsorte, Hallen, Verwaltungsbezirke
nivaLeitstelle, SteürkernKontrollzentren, Verkehrslenkung, technische und zivile Steürorte
jorathBund, VerbindungSammel- oder Knotenorte, Föderationen

Produktivitätsprofil

  • Hochproduktiv sind vor allem talen, vilar, verun, norel, meral, doren, senel, selun, selar, kavar, vethor, karen, miral, jeren und kethar.
  • Mittelproduktiv sind lonath, talem, noren, drun, kovath, thalor und muren.
  • Stark spezialisiert, aber kulturell wichtig, sind garun, orven, janakor, niva, jorath, lavin und in Grossraumnamen naar.

Häufige Bestimmer

Lage und Distanz

BestimmerBedeutungTypischer Effekt
selanahnahgelegener Nebenort
morafernentlegener Ort, Fernroute
mur-unter, hinabtiefe Lage, Unterstadt, Unterlauf
sor-aufwärtsOberstadt, Höhenzug, Oberlauf
uth-hinausAussenort, Vorhafen, Ausfallpunkt
il-hineinInnenort, Binnenhafen, Kernbezirk

Qualität und Beschaffenheit

BestimmerBedeutungTypischer Effekt
velklarklares Wasser, offener Ort, geordnete Stadt
zeyaneuNeugründung, Neustadt, neue Marktsiedlung
nariruhigruhiger Ort, stilles Tal, geschützte Siedlung
drazstark, schwerwuchtiger Ort, steile Kante, Wehrort
torimoffenoffene Ebene, freier Pass, offenes Tor
savirgutgünstiger Hafen, guter Weg, gesegnete Siedlung

Funktion und soziale Lesbarkeit

BestimmerBedeutungTypischer Effekt
thalorRatRatsstadt, Verwaltungskern
ketharMarktHandelsplatz, Umlaufzentrum
ravathHilfePflege- oder Schutzort
sirathLichtscheinLeuchtort, Signalturm, Hochwarte
thavarEnergiemoderner Technik- oder Kraftort
moranNahraum, OrbitalraumRaumfahrt- und Himmelsinfrastruktur

Historische Schichten

Ur-Veyatisch

Ur-veyatische Toponyme sind besonders nützlich für:

  • Flüsse
  • Küsten
  • Berge
  • alte Rats- und Hafenorte
  • kultische oder epische Landschaften

Merkmale:

  • etwas schwerere Wortränder
  • klarere r- und n-Finale
  • gelegentlich archaischer Diphthong oder volle alte Stammform

Solche Namen können im modernen Veyrathi direkt erhalten bleiben oder nur leicht geglättet weiterleben.

Alt-Veyata

Alt-Veyata ist die beste Quelle für:

  • alte Markt- und Ratsstädte
  • überregionale Handelsorte
  • historische Koine-Namen
  • vollere, aber noch gut lesbare Ortsformen

Merkmale:

  • offenere Vollformen als im Westen
  • mehr alte Endsilben als im modernen Standard
  • sehr gute Eignung für ältere Stadt- und Institutionsnamen

Modernes Veyrathi

Moderne Namen bevorzugen:

  • transparente Komposition
  • klare Zwei- oder Dreisilbigkeit
  • funktionale Lesbarkeit

Das ist die Standardschicht für:

  • neue Städte
  • Quartiere
  • Verkehrsorte
  • moderne Hafen- und Stationsnamen

Westliche und veytharisch beeinflusste Varianten

In westlichen Kontaktzonen gelten oft diese Tendenzen:

  • ey -> ei
  • offene Endsilben werden knapper
  • -ath -> -eth
  • einige alte Kerne kürzen sich: kethar -> keth, toren -> tor

Dadurch können aus einem veyrathischen Ortsnamen westliche Parallelformen entstehen, ohne dass ein ganz neuer Name erfunden werden muss.

Typische Ortsnamentypen

1. Direkte Erbtoponyme

Ein altes Landschaftswort wird direkt zum Ortsnamen:

  • Meral
  • Senel
  • Verun
  • Naar

Das ist besonders passend für:

  • alte Berge
  • alte Häfen
  • Küstenstreifen
  • Waldgebiete

2. Beschreibende Siedlungsnamen

Muster:

  • [Landschaft] + talen
  • [Landschaft] + vilar
  • [Funktion] + talen
  • [Qualitaet] + verun

Beispiele:

  • Norel-talen
  • Meral-vilar
  • Kethar-talen
  • Savir-verun

3. Funktionsorte

Muster:

  • [Rolle/Funktion] + [Platz/Bau/Route]

Beispiele:

  • Thalor-karen
  • Ravath-drun
  • Vethan-jeren
  • Sirath-vethor

4. Mytho-historische Namen

Muster:

  • [Mythosname] + [Toponymkopf]
  • [archaischer Stamm] + [Toponymkopf]

Beispiele:

  • Avar-talen
  • Syra-norel
  • Eran-meral
  • Ilyr-selar

5. Fossilisierte Mischformen

Manche Namen bleiben halb transparent:

  • altes Grundwort bleibt erhalten
  • neuer Ortskopf wird angefügt
  • westliche Variante kürzt später nur einen Teil

Beispiele:

  • Kethar-talen -> westl. Keth-talen
  • Toren-karen -> westl. Tor-karen
  • Sirath-meral -> westl. Sireth-meral

6. Herkunfts- und Institutionsorte

Muster:

  • [Funktion] + janakor
  • [Zustaendigkeit] + orven
  • [Netz/Ort] + niva

Beispiele:

  • Ravath-janakor
  • Vethan-orven
  • Talen-niva

Die spezialisierte Ausarbeitung für Kinderhaus- und janakor-Namen folgt im Zusatzmodul 18_Kinderhausnamen.md.

Benennungsmotive

Toponyme werden im Veyrathi am plausibelsten, wenn sie eines dieser Motive tragen:

  • Landschaft: Fluss, Wald, Berg, Tal, Feld
  • Funktion: Markt, Rat, Hafen, Tor, Brücke
  • Lage: fern, nah, ober-, unter-, innen-, aussen-
  • soziale Herkunft und Institution: Kinderhaus, Archiv, Wache, Werkstatt, Leitstelle
  • Geschichte: Gründung, Bindung, Urteil, Schutz, Aufbruch
  • Mythos: Avar, Eran, Syra, Ilyr und kosmologische Altwörter

Weniger typisch sind:

  • lange patronymische Reihen
  • reine Herrscher-Eponyme ohne Funktions- oder Landschaftsbezug
  • offen saithanische Alltagsortsnamen

Saithanischer Einfluss

Saithanisch kann Ortsnamen beeinflussen, aber nicht als Standardschicht für normale Siedlungen. Plausibel ist es vor allem bei:

  • Observatorien
  • Zentralarchiven
  • alten Lehrhäusern
  • Kodex- und Kanzleibezirken
  • sakralen oder gelehrten Komplexen

Normale Städte, Dörfer, Flüsse und Häfen bleiben in der Regel veyatisch gebaut.

Erstes Ortsnamenregister

Landschaft und Gewässer

VeyrathiTypLesartHerkunftsschichtwestl. Variante
MeralBergalter Kernberg / GebirgszentrumErbtoponymMeral
SenelWaldalter WaldraumErbtoponymSenel
NorelFlussHauptflussErbtoponymNorel
DorenTalgrosses Binnen- oder FlusstalErbtoponymDoren
Renath-norelFlussRegenflussmoderne KompositionReneth-norel
Sirath-meralBergLichtberg, Signalhöhemoderne KompositionSireth-meral
Varun-dorenTalWindtalmoderne KompositionVar-doren
Lavin-senelWaldFlusswald, Feuchtwaldmythisch-deskriptivLavin-senel
Torim-selunEbeneoffene Ebenemoderne KompositionTorim-selun
Draz-selarGrenzsaumsteile oder harte Grenzmarkmoderne KompositionDraes-selar
Ilyr-selarGrenzraumImpulsmark, alter mythischer RandmythischIlir-selar
Haloren-selarHöhengrenzehohe Kante, Atmosphärenschwellekosmologisch-altHaloren-selar

Siedlungen

VeyrathiTypLesartHerkunftsschichtwestl. Variante
Norel-talenStadtFlussstadtmoderne KompositionNorel-talen
Meral-vilarDorfBergdorfmoderne KompositionMeral-vilar
Doren-vilarDorfTaldorfmoderne KompositionDoren-vilar
Senel-vilarDorfWalddorfmoderne KompositionSenel-vilar
Kethar-talenStadtMarktstadtaltv.-moderne ÜbergangsformKeth-talen
Thalor-talenStadtRatsstadtaltv.-moderne ÜbergangsformThal-talen
Zeya-talenStadtNeustadtmoderne KompositionZei-talen
Ravath-vilarDorfSchutz- oder Pflegeortmoderne KompositionRaveth-vilar
Vel-talenStadtklare, geordnete Stadtmoderne KompositionVelan-talen
Nari-vilarDorfstilles Dorfmoderne KompositionNarin-vilar
Avar-talenStadtGründungsstadt mit mythischem Anspruchmythisch-historischAvar-talen
Eran-vilarDorfGluthang-Siedlungmythisch-historischEran-vilar

Wohnorte, Höfe und Institutionen

VeyrathiTypLesartHerkunftsschichtwestl. Variante
Norel-norenUfersaumFlussuferbezirk, Kai- oder Uferkantemoderne KompositionNorel-noren
Feyan-norenKüstensaumMeeresufer, offener Küstenrandmoderne KompositionFeian-noren
Vel-lonathWohnortgeordneter Wohnbezirkmoderne KompositionVel-loneth
Nari-lonathWohnortruhiges Wohnquartiermoderne KompositionNari-loneth
Noren-lonathWohnortUfersiedlung, Wohnsaum am Kaimoderne KompositionNoren-loneth
Rathen-talemHofErzähl- und Vorführhofkulturell-funktionalRathen-talem
Thalor-talemHofRats- oder VersammlungshoffunktionalThal-talem
Kethar-rimenWerkortWerkstattmarkt, HandwerksquartierfunktionalKeth-rimen
Thavar-rimenWerkortEnergie- oder Technikwerkstattmoderne FachkompositionThavar-rimen
Selar-garunWachortGrenzwachhaus, MarkenpostenfunktionalSelar-garun
Rakan-garunWachortPatrouillenstationfunktionalRakan-garun
Talen-orvenArchivortStadtarchivbezirkmoderne VerwaltungsformTalen-orven
Vethan-orvenArchivortRechtsarchiv, Gesetzesablagemoderne VerwaltungsformVeth-orven
Ravath-janakorKinderhausfürsorgliches Brutzentrumsoziale KerninstitutionRaveth-janakor
Thalor-janakorKinderhauszentrales, ratsanerkanntes BrutzentruminstitutionellThal-janakor

Hafen, Tor und Übergang

VeyrathiTypLesartHerkunftsschichtwestl. Variante
VerunHafenalter KernhafenErbtoponymVerun
Feyan-verunHafenSeehafenmoderne KompositionFeyan-verun
Yaran-verunHafenWasser- oder Binnenhafenmoderne KompositionYaran-verun
Savir-verunHafenguter, sicherer Hafenmoderne KompositionSavir-verun
Mora-verunHafenFern- oder Aussenhafenmoderne KompositionMora-verun
Nari-verunHafenstiller, geschützter Binnenhafenmoderne KompositionNarin-verun
Toren-karenPlatzTorplatz, Stadteingangmoderne KompositionTor-karen
Vethan-jerenTorgeregeltes Zoll- oder Freigabetorfunktional-administrativVeth-jeren
Mora-murenÜbergangentlegener Grenzpass, Aussenübergangmoderne KompositionMora-muren
Vethan-murenÜberganggeregelter Kontrollpassfunktional-administrativVeth-muren
Norel-miralBrückeFlussbrückemoderne KompositionNorel-miral
Meral-miralBrückeGebirgspass oder Bergbrückemoderne KompositionMeral-miral

Wege, Märkte und Verwaltung

VeyrathiTypLesartHerkunftsschichtwestl. Variante
Mora-kavarRouteFernwegbestehende KernkompositionMora-kavar
Sela-kavarRouteNahweg, Nebenwegbestehende KernkompositionSela-kavar
Doren-vethorStrasseTalstrasse, Hauptweg im Talbestehende KernkompositionDoren-vethor
Sirath-vethorStrasseLicht- oder Signalschneisemoderne KompositionSireth-vethor
Kethar-karenPlatzMarktplatzfunktionalKeth-karen
Thalor-karenPlatzRatsplatzfunktionalThal-karen
Garath-karenPlatzWach- und SammelplatzfunktionalGareth-karen
Ravath-drunBauortHeil- oder SchutzhauseinheitfunktionalRaveth-drun
Orven-drunBauortArchivhaus, Registerkomplexfunktionsnah, teilsaithanisiertOrven-drun
Moran-verunRaumhafenOrbitalhafenmoderne FachkompositionMoran-verun
Moran-drunStationOrbitalhabitatmoderne FachkompositionMoran-drun
Vethor-nivaLeitstelleVerkehrssteuerung, Wegnetzaufsichtmoderne VerwaltungsformVethor-niva
Verun-nivaLeitstelleHafenkontrolle, Lotsenzentrummoderne VerwaltungsformVerun-niva
Talen-nivaLeitstelleStadtleit- und Kontrollzentrummoderne VerwaltungsformTalen-niva

Historische Linien an Beispielen

FunktionUr-Veyatisch / altAlt-VeyataVeyrathiwestl. / veyth. beeinflusst
alter HafenVerunVerunVerunVerun
MarktstadtKethar + später StadtkopfKethar-talenKethar-talenKeth-talen
TorplatzToren + PlatzkopfToren-karenToren-karenTor-karen
Lichtbergmythischer Lichtstamm + meralmöglich Siratha-meralSirath-meralSireth-meral

Schnellregeln für neue Ortsnamen

  1. Bestimme zuerst den Ortstyp: Fluss, Ufer, Berg, Wald, Dorf, Stadt, Wohnort, Hof, Werkort, Hafen, Platz, Brücke, Weg, Tor, Grenze, Pass, Leitstelle.
  2. Wähle dann den Kern: norel, lavin, noren, meral, doren, senel, selun, selar, vilar, talen, lonath, talem, verun, drun, rimen, garun, orven, janakor, karen, miral, vethor, muren, jeren, niva.
  3. Füge einen Bestimmer hinzu: Landschaft, Funktion, Lage, Geschichte oder Mythos.
  4. Prüfe die Lesbarkeit: Der Name soll in Veyrathi flüssig bleiben und nicht überladen wirken.
  5. Entscheide die Schicht: Erbtoponym, Alt-Veyata-Vollform, modernes Kompositum oder westliche Kontaktform.

Arbeitsnotiz

  • Das Material reicht bereits für eine grössere Toponymie von Ost- und Westraum.
  • Der nächste sinnvolle Ausbauschritt wäre ein regionales Ortsnamenregister nach: Küstenraum, Flusstäler, Ratsstädte, Grenzmärke, Raumfahrtinfrastruktur.

In diesem Abschnitt

Veyrathi - Übersicht

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